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27.04.2009: Für eine bessere Anerkennung der Arbeit europäischer Künstler(Veröffentlicht von Catherine Daraspe)

Das europäische Parlament hat vergangene Woche einem Vorschlag für eine Richtlinie zugestimmt, welche eine Verlängerung der Schutzfrist von Künstlern und Tonaufnahmen sowie die Einführung von weiteren Maßnahmen zugunsten von Künstlern im Musikbereich vorsieht.

Durch eine von 50 auf 70 Jahre aufgestockte Schutzfrist auf musikalische Darbietungen und Aufnahmen sollen Situationen verhindert werden, in denen Künstler noch zu Lebzeiten ihre Rechte und somit die für ihren Lebensunterhalt notwendigen Einnahmen verlieren. Außerdem sieht der Vorschlag eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Verhandlungsposition von Künstlern mit Musikproduzenten vor und eine Aufwertung der Arbeit und des kreativen Beitrags von Künstlern für den Musikmarkt.

Für die Association of European Performers’ Organisations AEPO-ARTIS, die 28 europäische Verwertungsgesellschaften vertritt und insgesamt 350.000 Mitglieder (Musiker, Sänger, Tänzer, Schauspieler, etc.) zählt, ist die Abstimmung ein starkes und positives Signal.

Allerdings berücksichtige der Vorschlag nicht alle Bedürfnisse europäischer Künstler. Insbesondere zur Situation audiovisueller Künstler und der Anerkennung der künstlerischen Arbeit im digitalen Umfeld fordert die Vereinigung weiterführende Studien und konkrete Vorschläge auf europäischer Ebene.

Quelle: AEPO-ARTIS, Pressemitteilung, 23.04.2009

    
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